Reiten lernen: alle im Sattel

In der ersten Unterrichtsstunde in Vallebona wird der Reitgast in unseren Reitstil eingeführt: eine Verbindung aus klassischem Reiten, Westernreiten und Geländesicherheit.
Der Reitlehrer unterrichtet vom Sattel aus um korrekte Beispiele zeigen zu können und dem Schüler an der Seite zu stehen.
Dank der Erfahrung und der Zuverlässigkeit unserer Pferde kann auch der unerfahrene Reiter direkt anschliessend an die erste Unterrichtsstunde einen Ausritt in die nähere Umgebung machen.
Die Unterrichtsgruppen werden nach Erfahrung der Reiter unterteilt.

Auf unserem grossen Reitplatz wird mit den Anfängern erst am Sitz und dem Gleichgewicht im Sattel gearbeitet. Gelenkt wird ein- und zweihändig, je nach Übungsanforderung, um dann Richtungswechsel einzuleiten und die ersten Trabschritte zu testen.
Mit fortgeschrittenen Reitern werden die verschiedenen Methoden der Zügelführung erarbeitet (direkte und indirekte Einwirkung, öffnen und anlegen der Zügel) und seine Auswirkungen auf das Pferd (Stop, Richtungwechsel, Weichen der Hinterhand, Seitengänge und roll back) in allen 3 Gangarten.
Alle Übungen bereiten den Reiter auf die Geländeritte vor: unser Anliegen ist natürlich Euch die Toskana auf die schönste Art zu zeigen.

Wir haben häufig Jungpferde in der Ausbildung und es ist möglich die Arbeit zu verfolgen: von der ersten Desensibilisierung bis zum völligen Vertrauen zu Sattel und Ausbilder. Die Ausbildung basiert auf den Prinzipien des “natural horsemanship”. Erste Lenkarbeit über das Knotenhalfter und die einfache Trense. Erst wenn das Jungtier sicher und entspannt ist und den Zügelführung auch mit einer Hand akzeptiert, wird auf das “grazer bit” umgestellt. Eine Gebiss-Stange mit kurzen Hebeln, einfacher Handhabung und sanfter Einwirkung.